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11. Jan. 2011

Der Smartphone-Hersteller Research In Motion (RIM) will einen Pornofilter in Indonesien für seine Blackberry-Geräte entwickeln, der pornographische Webseiten blockieren soll.
Indonesien ist eines der Abnehmer von Blackberry-Geräten und RIM will mit dem neuen Pornofilter ein Verbot seiner Geräte vorbeugen. Fast zwei Millionen Blackberry Smartphone Besitzer werden in dem muslimischen Land gezählt und seit 2008 herrscht dort eine verschärftes Pornographie-Verbot. So Steht das dortige Internet unter einer strengen Zensur und es gibt eine eindeutige Gesetzgebung gegen Pornographie im Internet.
Blackberry verkündete das man schnellstmöglich an dem Filter arbeitet und ihn frühstmöglich auf die Geräte spielen wird. Das Aufrufen von Webseiten mit pornographischen Inhalten wird somit nicht mehr möglich sein und die Blackberry Geräte würden sich an die dortige Gesetzgebung halten, die 2010 die Provider aufforderte pornographische Inhalte aus dem Internet zu filtern.
Somit wäre Indonesien das erste Land in dem das Blackberry Unternehmen einen solchen Filter anwendet.

10. Jan. 2011

China ist bekannt für seine harte Vorgehensweise gegen Pornographie im Internet und sperrte vor kurzem erst an die 60.000 Webseiten, da diese pornographische Inhalte übermittelte.
Jetzt geht man dort noch einen Schritt weiter und veröffentlichte nun persönliche Daten von 13 Betreiben die pornographische Inhalte im Internet angeboten haben. Die 13 Betreiber haben die Webseiten speziell für den mobilen Bereich angepasst, um das Aufrufen der Webseiten mit dem Smartphone zu ermöglichen auch WAP-Sites genannt.
In dem Bericht wurden unter anderem die Bankkonteninformationen, Telefonnummern, Identitätskartennummern, und Chat-Konten.
China warnt in dem Bericht weiter davor, dass die WAP-Seiten sich zu Konzernen entwickeln könnten.
Doch es wird schwer werden alle WAP-Seiten ausfindig und sperren zu lassen da das mobile Internet im Gegenzug zum normalen Internet einige Vorteil biete. Zum Beispiel können die Betreiber der WAP-Seiten leichter ihre Kosten eintreiben, da sie die Rechnung einfach auf die Mobilfunkrechnung setzt und der Provider diese an die WAP-Seitenbetreiber weitergibt.
Solange man mit WAP-Seiten noch relative schnell Geld verdienen kann wird es somit schwer werden diese Seiten aus dem Internet zu verbannen.

30. Dez. 2010

Die chinesische Zensur hat erneut zugeschlagen, die chinesische Regierung hat nun bekannt gegeben, an die 60.000 Webseiten geschlossen zu haben. Die geschlossenen Webseiten sollen laut der Regierung pornographisches Material verbreitet haben sollen, und sie arbeitete schon länger daran pornographische Materialien aus dem Internet zu entfernen.
Insgesamt wurden über 1,8 Millionen Webseiten durchsucht und mehr als 60.000 Webseiten wurden daraufhin geschlossen. Des weiteren gab die chinesische Regierung bekannt, das diese 58 Personen festgenommen hat und zu einer Haftstrafe von bis zu 5 Jahren verurteilte, da diese an der Verbreitung von pornographischen Materialien beteiligt waren.
Zudem sei die Aktion noch lange nicht beendet und die Regierung will in Zukunft weiter diverse Webseiten durchsuchen und gegebenenfalls gegen die Betreiber vorgehen. Auch soll die harte Vorgehensweise zur Abschreckung dienen.

22. Dez. 2010

China geht schon seit einiger Zeit gegen pornographische Seiten vor, indem diese gesperrt werden. Jetzt haben sich die Betreiber einen kleinen Trick ausgedacht um es der chinesischen Zensur schwer zu machen.
Immer mehr Webseiten Betreiber die pornographische Inhalte anbieten stellen die Seiten auf Englisch um so der Zensur zu entgehen. Des weiterem werden die pornographischen Dienste teilweise sehr versteckt angeboten und es stehen meist nur Massagen von knapp bekleideten jungen Chinesinnen zum Angebot bereit.
Will man die angepriesenen Massagen genauere Informationen einholen so kommt schnell ein erotisches zum Vorschein. Die Webseitenbetreiber wollen es so der Zensur in China schwer machen und haben es hauptsächlich auf Ausländische Männer abgesehen. Denn immer mehr Europäer sehen sich gerne leicht bekleidete junge Chinesinnen an.

20. Dez. 2010

Wie schon öfters hier über Internetzensur geschrieben wurde, planen nun auch die Briten eine teilweise Zensur an.
Die Britische Regierung will den Providern vorschreiben alle pornographischen Webseiten von vorne rein zu sperren auch wenn diese legal sind.
Diesen Vorschlag unterbreitete der Minister für Kommunikation und Medien Edward Vaiey, er will somit verhindern, dass Jugendliche beim Surfen im Internet auf pornographischen gelangen. Sollte ein User Zugang zu solchen Webseiten haben wollen, muss er dieses erst beantragen und danach wird die Webseite für ihn frei geschaltet.
Doch die Kritik ist groß, da legale Webseiten nicht einfach gesperrt werde dürfen nur weil die Eltern der Aufsichtpflicht nicht nach kommen.

18. Dez. 2010

Wohl das bekannteste Land mit einer der strengsten Internet-Zensuren dürfte wohl China sein, dieses Land überwacht praktisch fast alles im Internet. Aber unter die Zensur fallen nicht nur Pornofilme oder vergleichbares, so kontrolliert beziehungsweise versucht China diverse Unternehmen im Auge zu behalten. Aber China ist nicht das einzige Land was eine strenge Internetzensur hat.
Laut Report ohne Grenzen hatten bereits im Jahr 2009 an die 60 Länder eine Internetzensur aufgebaut. Dabei sieht die Zensur in den Ländern sehr unterschiedlich aus, nicht alle Länder haben ausreichend Geldmittel zur Verfügung um eine Internetzensur aufrecht zu erhalten. In Ländern wo das der Fall ist, erhöht man einfach drastisch die Kosten für einen Internetzugang und sorgt zudem noch für eine langsame Internetverbindung.
Gerade in den Medien zu lesen will nun auch Venezuela eine Zensur in ihrem Land einführen.
Aber auch im Europa gibt es Länder mit Internetzensur, so blockiert die türkische Regierung an die 3700 Webseiten, die meisten der gesperrten Webseiten sind in dem Falle als obszön geltende Seiten.

6. Dez. 2010

Wie schon einmal hier erwähnt, strengt sich China in Sachen Zensur stark an. Wie jetzt bekannt geworden ist will Peking bis zum Jahresende an die 10.000 Onlinespitzel einsetzen um diverse Porno oder ungewollte Kritik-Seiten zu überwachen und gegebenen Falles zu sperren.

Laut dem stellvertretendem Bürgermeister Cai Fuchao muss das Internet gereinigt werden und es sei im Moment nur ein Pilotprojekt, sollten später alle Städte Pekings zustimmen wurde erst effektiv gearbeitet werden können.

Allerdings ist dieses Projekt nicht neu, bereit im Jahr 2006 hatte Peking an die 200 Teilzeitstellen ausgeschrieben. Auf die ausgeschriebenen Stellen bewarben sich ca. 5000 Menschen, als Entlohnung bekamen sie für 50 gemeldete Seiten pro Monat 10 Euro.

Wie die Entlohnung des Pilotprojekts aussehen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.


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